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Um einen guten Schnaps zu erhalten ist ein zweimaliges Brennen nötig. Der erste Brand, auch Rauhbrand genannt, trennt das sog. Rauhwasser vom Rückstand (Schlempe). Beim zweiten, sog. Feinbrand entstehen
• Vorlauf: für äußerliche Anwendung, nicht trinkfähig aufgrund des Methanolgehaltes (Erblindungsgefahr)
• Mittellauf: Trinkalkohol (eigentlicher Schnaps, Brand, Geist)
• Nachlauf: enthält Fuselöle und schlechte Geruchs- sowie Geschmackstoffe, nicht trinkfähig
Die verschiedenen Brennapparaturen unterscheiden sich stark, prinzipiell gemein ist ihnen jedoch der Aufbau mit Blase, Helm, Geistrohr und Kühler.
Der entstandene Brand weist meist einen Alkoholgehalt von weit über 40% auf und muss deshalb mit sehr weichem Wasser (unter 4°d) rückverdünnt werden, um die Trinkstärke zu erreichen.
Literatur:
PISCHL, J., (1992): Schnapsbrennen. 5. Völlig neu bearbeitete Auflage. Leopold Stocker Verlag, Graz
Tanner, H., Brunner, H. R., (1982): Obstbrennerei heute, Ein Leitfaden für Kleinbrenner. Verlag Heller Chemie und Verwaltungsgesellschaft mbH, Schwäbisch Hall
Nießen, C., Schuhmacher, T., (1998): Von der Frucht zur Brennmaische. Kleinbrennerei 6/1998. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart

 

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Wir wollen mit diesem Informationsangebot insbesondere die Situation der Streuobstbestände in der Region um Würzburg aufzeigen und Hilfen geben, die Bewirtschaftung und Pflege weiterzuführen. Zusätzlich wollen wir auch Impulse setzen....

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