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StreuobstwieseZu den Agrarumweltprogrammen, die auf Länderebene in unterschiedlicher Form Streuobstförderung anbieten, zählen in Bayern das bayerische Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) und das bayerische Vertragsnaturschutzprogramm (VNP)

Seit 2015 gibt es genauere Informationen über den Inhalt der neuen Förderprogramme und den Antragszeitraum...

 

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit eine Förderung bei Streuobstwiesenbewirtschaftern in Bayern ab 2017 über die angesprochenen Programme zustande kommen kann:
· bewirtschaftete landwirtschaftliche Nutzfläche mit mind. 0,3 ha (Bayer. Vertragsnaturschutzprogramm)

· Zuteilung einer Betriebsnummer über das zuständige Landwirtschaftsamt
· Digitaliisierung eines passenden Feldstücks und Ausfüllen eines Mehrfachantrages beim zuständigen Landwirtschaftsamt

. Meldung der Flächen an die landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft LSV
· keine Rentenzahlungen aus der landwirtschaftlichen Alterskasse
· Mindestgröße für Streuobst-Feldstücke 500 m²
· Nutzungsrecht über den Förderzeitraum von fünf Jahren
· Mindestfördersumme je Förderung 100 €/Jahr


Grundsätzlich werden beide Programme vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vollzogen. Dort sind auch weitere Informationen zu den aktuellen Förderrichtlinien erhältlich. Aktuelle Informationen zu den Agrarumweltprogrammen in Bayern sind auch im Internet nachzulesen.

 

Antragszeitraum für 2017 ist voraussichtlich vom 9. Januar 2016 bis 25. Februar 2017

Die Mittelsituation für den Neuabschluss von Förderungen über diese bayerischen Agrarumweltprogramme ist begrenzt! Die Laufzeit der Förderungen beträgt ab 2017 wieder fünf Jahre.

 



Bayerisches Kulturlandschaftsprogramm

Prämien für Einzelbäume nach Förderung Streuobstbau B 57
Es können derzeit max. 100 Bäume/ha mit je 8 € pro Jahr gefördert werden.
Folgende Einzelkriterien müssen die Obstbäume erfüllen: Mindesthöhe der Hauptverzweigung 1,40 m und ein erreichbarer Kronendurchmesser von mind. 3 m. Damit sind auch passende Jungbäume förderfähig.

Förderbeträge von max. 800 €/ ha  können so erreicht werden.

 



Bayerisches Vertragsnaturschutzprogramm

Voraussetzung für den Vertragsabschluss ist zusätzlich die fachliche Zustimmung der unteren Naturschutzbehörde über ein Bewertungsblatt, welches zusammen mit dem Vertragsnehmer am Landratsamt erstellt wird. Wesentliches Kriterium für die Naturschutzförderung von Streuobst ist die Lage der beantragten Flächen in der passenden Förderkulisse (Lage in Schutzgebiet, als Biotop kartiert o. Ä.)

Folgende naturschutzfachliche Bewirtschaftungsauflagen sind einzuhalten:

 1. Förderung Unterwuchspflege und Einzelbäume
Notwendige Grundleistung: Mahd mit Abräumen Mähgut nach einem festen Termin (frühester Mahdtermin: 1. Juni)
Mögliche Zusatzleistung(en): Verzicht auf Düngung und Pflanzenschutz, erhöhter Arbeits- und Maschinenaufwand.

Die Obstbäume müssen folgende Einzelkriterien erfüllen: Stammumfang 1 m über dem Boden > 30 cm, Mindesthöhe der Hauptverzweigung 1,60 m.
Es können derzeit max. 100 Bäume/ha mit je 8 € pro Jahr gefördert werden.

Förderbeträge von 100 € bis über 1.200 €/ha  können erreicht werden.

 

2. Förderprämien für Einzelbäume
Über die Kombination Erhalt von Streuobstwiesen H28 als Einzelmaßnahme zusammen mit dem Verzicht auf jegliche Düngung und Pflanzenschutz H27 können im Unterschied zur flächenhaften Förderung der Unterwuchspflege auch finanzielle Anreize für den Erhalt von Hochstammobstbäume angeboten werden. Insbesondere wenn das Abräumen von Mähgut in der Praxis nicht durchgeführt wird und diese Unterwuchsbehandlung fachlich vertretbar ist, kann diese Fördervariante als Alternative zur Förderung der Unterwuchspflege genutzt werden (siehe auch Info Unterwuchspflege).


Die Obstbäume müssen folgende Einzelkriterien erfüllen: Stammumfang 1 m über dem Boden > 30 cm, Mindesthöhe der Hauptverzweigung 1,60 m.
Es können derzeit max. 100 Bäume/ha mit je 8 € pro Jahr gefördert werden. Zu diesem Betrag addiert sich ein Betrag von 350, -€/ha aus dem Verzicht für den Einsatz von Düngung und Pflanzenschutz.

Förderbeträge bis zu 1.150 €/ha  können so erreicht werden.


Zum Herunterladen: pdf Formular Dokumentation Obstbäume (10 KB)

Keltereien Region WÜ - MSP

streuobst-mainfranken.de

Wir wollen mit diesem Informationsangebot insbesondere die Situation der Streuobstbestände in der Region um Würzburg aufzeigen und Hilfen geben, die Bewirtschaftung und Pflege weiterzuführen. Zusätzlich wollen wir auch Impulse setzen....

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