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Birne (Pyrus communis var. domestica), Rosaceae

Birne Trockener MartinBiologie und Wuchseigenschaften: Die Birne ist ausgesprochen selbstunfruchtbar, fruchtet aber regelmäßiger als der Apfel. Sie bildet tiefwurzelnde Bäume von 10 - 20 m Höhe mit schmalen und hohen pyramidalen Kronen aus. Die meisten Tafelsorten sind mittel-, viele Mostbirnensorten großkronig. Die Krone ist meist lichter als beim Apfel und besitzt mehrere oft durchgehende Hauptstämme. Nach abgeschlossener Kronenerziehung (ca. ab dem fünften bis sechsten Standjahr) ist ein gelegentlicher Instandhaltungsschnitt ausreichend. Lebensdauer: 60 - 100 Jahre (auf Sämling), 25 -35 Jahre (auf Quitte). Mostbirnen erreichen ein Alter von bis zu 200 Jahren.

Substrat- und Klimaansprüche: Birnbäume (u.a. spätreifende Sorten) haben höhere Wärmeansprüche als Apfelbäume und bevorzugen wie diese tiefgründige, humose Böden mit guter Wasserversorgung. Große ökologische Anbaubreite und verschiedene Sorten ermöglichen ihren Anbau in unterschiedlichen Klimabereichen. Die Birne neigt hinsichtlich der Bodenanforderungen (Luft-, Wasserhaushalt) eher zur trockenen als zur feuchten Variante. Zu Nässe neigende oder wechselfeuchte Böden beeinträchtigen das Triebwachstum und verstärken die Anfälligkeit für Schäden im Holz. Mehr als Äpfel sind Birnen im Holz gegenüber extremen Winterfrösten empfindlich (u.a. auf Quittenunterlagen). Lediglich Mostbirnen sind sehr frosthart. In größeren Beständen in Bayern bis in Höhen von 700 m ü. NN vorkommend. Einzelne Mostbirnen und Wildlinge eignen sich zur Anpflanzung in rauem Klima (bis 1.200 m ü. NN).

Habitatwichtige Eigenschaften und landschaftliche Einbindung: Birnbäume besitzen eine rissige Rinde und bilden rasch Höhlen aus, allerdings etwas langsamer als Apfelbäume. Durch ihre hochpyramidale Wuchsform sind Birnbäume besonders zur Anpflanzung an Straßen und Wegen geeignet. Mostbirnen sind - u.a. in Einzelstellung - von besonderer landschaftsprägender Wirkung. Sie werden u.a. dort angebaut, wo traditionell Schnaps gebrannt wird.

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