glockenapfelDie Meinungen über die Herkunft dieser Apfelsorte gehen auseinander. Sie heißt auch Altländer Glockenapfel und Schweizer Glockenapfel.

Bis heute ist umstritten, ob der Glockenapfel vom Alten Land bei Hamburg in die Schweiz kam oder umgekehrt. Auf jeden Fall sagt sein dritter Name „Weißer Winterglockenapfel“ etwas über Reife und Haltbarkeit aus: In der Schweiz findet man den Glockenapfel in vielen Supermärkten.


Was die glockenförmige, oft unebene und unregelmäßige Frucht auszeichnet, ist ihre lange Haltbarkeit. Von Januar bis April ist sie genussreif, pflücken sollte man sie keinesfalls vor Oktober.

Der mittelgroße, hochgebaute Tafelapfel besitzt grüngelbe Grundfarbe und gelegentlich rote Backen. Das feste Fruchtfleisch ist gering saftig und schmeckt zitronensäuerlich. Dank der Säure ist er auch ein begehrter Küchenapfel.


Der Baum ist ein guter Pollenspender. Wegen seiner Neigung zum Verkahlen und zum Bilden senkrechter Triebe meldet er Schnittbedarf an. Der sollte aber wie immer fachgerecht sein.


Bei der Kartierung 2007 in Uengershausen und Margetshöchheim wurde der Glockenapfel dreimal gefunden. Die Sorte wird erst seit einigen Jahrzehnten in Franken kultiviert. Altbäume von mehr als 60 Jahren findet man auch im Landkreis nicht.

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