gewürzluikenDiese Sorte wurde bei der Kartierung 2007 in Uengershausen und Margetshöchheim fünfmal gefunden, 2008 in Röttingen noch öfter. Ursache ist die häufige Pflanzung dieser Sorte in den 1950er und 1960er Jahren.

Der Gewürzluiken ist die Streuobstsorte des Jahres 2004.


Seine Herkunft ist unklar, er verbreitete sich jedenfalls seit 1885 von Nordwürttemberg aus. Der Name selbst leitet sich ab von der Sortengruppe der Luiken. Allerdings ist der Luikenapfel - den gibt es auch - nicht etwa eine andere Bezeichnung für den Gewürzluiken, sondern eine eigenständige Sorte.


Die mittelgroßen Früchte fallen auf durch ihre kräftige Rotfärbung mit auffällig dunkelroten Streifen. Verwendet werden sie als Tafeläpfel und zum Mosten. Das Fruchtfleisch ist grünlich weiß, saftig, angenehm säuerlich und gewürzt (Name!). Allerdings schmeckt beim Frischverzehr manchem Genießer die feste Schale nicht.

Pflückreif ist der Gewürzluiken Mitte Oktober, die Genussreife errreicht er ab November, von da an hält er bis etwa März.


Die Bäume treiben spät aus und blühen spät und anhaltend (Vorteil bei Spätfrösten!). Sie sind sehr robust und gute Pollenspender. Blüte und Holz sind frostfest, ein Grund mehr, warum die Bäume alt werden können. Allerdings liebt die Sorte warme Standorte. An kühlen  und schattigen Lagen und im Inneren der Baumkrone schmecken die Früchte fade und grasig.

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Wir wollen mit diesem Informationsangebot insbesondere die Situation der Streuobstbestände in der Region um Würzburg aufzeigen und Hilfen geben, die Bewirtschaftung und Pflege weiterzuführen. Zusätzlich wollen wir auch Impulse setzen....

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