brettacherDie Sorte „Brettacher“ hat ihren Namen nach dem Fundort. Sie wurde 1908 in Brettach bei Heilbronn gefunden, möglicherweise als Zufallssämling von Champagnerrenette x Jakob Lebel.

Die Sorte  verbreitete sich nach dem Zweiten Weltkrieg rasch in Deutschland, besonders aber in Süddeutschland. Bei der Kartierung 2007 in Uengershausen und Margetshöchheim wurde sie einige Male gefunden.Heute ist sie infolge zahlreicher neuerer Obstpflanzungen eine der häufigsten Sorten.

Das Markenzeichen dieser Sorte sind äußerst robuste und widerstandsfähige Bäume, welche vorzüglich für Streuobstwiesen geeignet sind. Dass sie schlechte Pollenspender sind, ist bei einer Gruppenpflanzung kein Problem, weil immer gute Befruchter in der Nähe stehen.


Die Früchte zeichnen sich durch sehr lange Haltbarkeit und hohe Saftausbeute aus.

Da der „Brettacher“ lange Vegetationsperioden benötigt, liebt er warme Lagen. Auf kühlen Standorten und mageren Böden lässt die Fruchtqualität nach und die Äpfel haben einen faden, grasigen Geschmack.


Pflücken sollte man die Früchte Mitte bis Ende Oktober. Genussreif sind sie ab Februar bis April.

Ein großer Vorteil: Auch bei langer Lagerung bleiben sie saftig und schrumpfen nicht. Das säuerliche Aroma mit erfrischendem Geschmack erinnert an „Champagnerrenette“, der vermutlichen Elternsorte.

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