boikenapfelDiese Sorte kommt aus dem Norden Deutschlands, wo sie „im Herzogthum Bremen seit undenklichen Zeiten so allgemein vorhanden [ist], daß diese Gegend als die Heimath des Baumes zu betrachten ist“.

Sie wurde erstmals 1828 von einem „Magister Schröder“ beschrieben.Benannt nach einem Deichvogt namens Boiken, wurde sie zunächst in Norddeutschland verbreitet.

Seitdem der „Boiken“ 1874 vom Deutschen Pomologenverband zusammen mit weiteren Sorten zum Anbau empfohlen wurde, kommt er in ganz Mitteleuropa vor.

Bei der Kartierung 2007 in Uengershausen und Margetshöchheim wurde er zweimal gefunden.

Beim „Riesenboiken“ handelt es sich um eine äußerlich ähnliche, aber meist größere und weniger gefärbte Sorte bzw. Sortengruppe.


Wie der „Brettacher“ ist er ein idealer Baum für Streuobstflächen - anspruchslos, robust und widerstandsfähig, wüchsig an fast jedem Standort, auch auf schweren Böden und in rauen, kühlen Lagen.

Die Früchte hängen bis spät in den Herbst fest am Baum. Außerdem ist er ein guter Befruchter und als ausgesprochener Lagerapfel für den Winter frisch vom Baum nicht allzu verlockend.


Seine Äpfel sind druckfest, lange haltbar und schrumpfen nicht. Das Fleisch ist fest, saftig, und erfrischend säuerlich. Auffallend ist das nach dem Schneiden schneeweiß bleibende Fleisch. Gepflückt wird der Boiken Mitte bis Ende Oktober. Genussreif ist er ab Januar bis in den Sommer hinein.

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Wir wollen mit diesem Informationsangebot insbesondere die Situation der Streuobstbestände in der Region um Würzburg aufzeigen und Hilfen geben, die Bewirtschaftung und Pflege weiterzuführen. Zusätzlich wollen wir auch Impulse setzen....

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