blenheimAuch wenn der Originalname „Blenheim Orange“ lautet, so handelt es sich doch nicht um eine Orange, sondern um einen Apfel.

Die Benennung verrät aber Einiges über die Herkunft, denn Blenheim liegt nicht in Franken, sondern in England: Um 1740 wurde diese Apfelsorte in Woodstock, in der Nähe von Blenheim, dem Schlosspark des Herzogs von Marlborough in Oxfordshire, England, gefunden.

Das erklärt auch ihre Doppelnamen: Woodstock Pippin, Blenheim Pepping (Pippin = Pepping = Renette). Bei uns heißt sie offiziell und vollständig: Goldrenette von Blenheim. Die Sorte wurde 1860 vom Deutschen Pomologenverband zum allgemeinen Anbau empfohlen.

Immer wieder tauchte sie bei der Kartierung im Landkreis Würzburg in jeder Gemarkung auf.


Die Pflückreife liegt Anfang Oktober, die Genussreife von November bis Februar.

Die Früchte befriedigen bezüglich Ertrag und Qualität aber nur in warmen, nicht zu feuchten Lagen und auf nährstoffreichen Böden.

Bei idealem Standort und guter Pflege kann man große bis sehr große, mildsäuerliche Äpfel mit speziellem, nussartigem Aroma ernten.


Die Bäume brauchen Platz, weil sie sehr stark wachsen und sollten, wenn überhaupt, nur vorsichtig gedüngt werden wegen Stippegefahr. Bei ungünstigen Bedingungen sind sie anfällig für Krebs und Mehltau.

Als Liebhabersorte besitzt der „Blenheimer“ bei guter Pflege eine hohe Qualität. Bis heute ist sie noch in zahlreichen Baumschulen zu bekommen.

Keltereien Region WÜ - MSP

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Wir wollen mit diesem Informationsangebot insbesondere die Situation der Streuobstbestände in der Region um Würzburg aufzeigen und Hilfen geben, die Bewirtschaftung und Pflege weiterzuführen. Zusätzlich wollen wir auch Impulse setzen....

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