berner-rosenapfelÄpfel mit weichem Fruchtfleisch und süßlich würzigem, oft rosenähnlichem Aroma nannte der im 19. Jahrhundert führende deutsche Pomologe Eduard Lucas (1816-1882) Rosenäpfel. Das erklärt den Nachnamen dieser Sorte.

Um das Jahr 1865 fand der Bauer Fritz Baumann in einem Wald im Schweizer Kanton Bern einen Zufallssämling, der ab 1890 auch in Deutschland verbreitet wurde. Dadurch versteht man den Vornamen des Berner Rosenapfels.

Weil er schon einen Vorgänger gleichen Namens hatte, heißt er vollständig eigentlich Neuer Berner Rosenapfel.


Aufgrund seiner Herkunft ist der Baum widerstandsfähig gegen Holz- und Blütenfrost. Er gedeiht auch gut an luftigen, sonnigen Standorten, selbst in mittleren und höheren Lagen. Was er nicht mag, sind niedere, feucht-kalte Lagen, da ist er anfällig für Schorf, Mehltau und Krebs.

Ansonsten trägt er früh, regelmäßig und reichlich, wodurch sein Wuchswille bald nachlässt und er nur noch eine mittlere Größe erreicht.

Als gute Pollenspender wurden früher bei Intensivkulturen und Streuobstanlagen oft einige „Berner Rosen“ gepflanzt, um die Befruchtung sicherzustellen.


Die Frucht fällt auf durch ihre leuchtend karminrote Farbe mit einer charakteristischen lilafarbenen Bereifung, ähnlich manchen Zwetschgen.

Der Apfel besitzt charakteristische weiße, leicht eingesenkte Schalenpunkte. Das Fruchtfleisch ist grünlich weiß, in Schalennähe oft hellrot, sehr saftig, angenehm süßlich mit erfrischender Säure, sanft himbeerartig gewürzt. Stellenweise nannte man die Sorte deshalb Himbeeerapfel.


Ab Ende September kann man die Äpfel pflücken und bis Februar lagern. Sie eignen sich ab November gut als Tafeläpfel für Frischverzehr, ergeben aber auch hervorragenden Saft und wohlschmeckendes Mus.

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