kaiser-wilhelmFrüher eine weit verbreitete Standardsorte, tauchte sie auch bei der Kartierung 2007 im Landkreis Würzburg relativ häufig auf.

In der ehemaligen DDR wurde der „Kaiser Wilhelm“ zur Vermeidung von Adelstiteln einfach „Wilhelmsapfel“ genannt.


Diese Sorte wurde 1864 als Zufallssämling gefunden und 1875 dem Kaiser Wilhelm zur Geschmacksprobe vorgelegt. Dieser genehmigte huldvoll den Namen für „diesen wahrhaft majestätischen Apfel“.

Bereits 1877 wurde die Sorte vom Deutschen Pomologenverein empfohlen und in der Folgezeit äußerst häufig angebaut. Obwohl von mittlerer Qualität und ab Februar mehlig werdend, liefert der Apfel damit ein frühes Beispiel eines erfolgreichen Produktmanagements.


Die großen gesunden Bäume prägen noch heute vielerorts die Landschaft und sind noch in zahlreichen alten Obstgärten anzutreffen.


Die Früchte sind pflückreif anfangs Oktober und genussreif von November bis Februar. Sie werden als Tafel- und Wirtschaftsobst verwendet. Wegen Vorerntefruchtfall und Windanfälligkeit wird mehrmaliges Durchpflücken empfohlen.

Keltereien Region WÜ - MSP

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