landsbergerDiese Sorte wurde bei der Kartierung 2007 im Landkreis Würzburg am häufigsten, nämlich 41mal gefunden.


Sie stammt (etwa 1850) aus Landsberg an der Warthe, heute Polen, und hat von diesem Ort ihren Namen. Sie wurde 1877 vom Deutschen Pomologenverein zum Anbau empfohlen.


Diese Sorte hat eine große Bandbreite von hervorragenden bis missratenen Äpfeln. Sie hängen windfest lange, oft noch bei Schneefall am Baum. Nur einzeln hängende Früchte reifen gut aus. Sie werden meist zu früh geerntet. Qualität und Größe sind bei späterer Ernte wesentlich besser. Schattenfrüchte schmecken fad. Genussreife November bis Januar.


Die Früchte sind druckempfindlich, leicht fettig, grüngelblich, oft bräunlich verwaschen und schmecken saftig, säuerlichsüß mit zartem Aroma. Gute Tafel- und Haushaltsäpfel.


Der Baum stellt keine großen Ansprüche an den Boden, er wächst stark, trägt reichlich, benötigt gelegentlich einen Auslichtungsschnitt, ein guter Pollenspender. Wegen seiner Anfälligkeit für Mehltau und Schorf kann er nicht für warme Tal-Lagen, wohl aber für windoffene Höhenlagen empfohlen werden.

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Wir wollen mit diesem Informationsangebot insbesondere die Situation der Streuobstbestände in der Region um Würzburg aufzeigen und Hilfen geben, die Bewirtschaftung und Pflege weiterzuführen. Zusätzlich wollen wir auch Impulse setzen....

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